Zum Inhalt springen

Life

means: Body – Mind – Soul

Die verschiedenen Lebensbereiche wie Arbeit, Freizeit, Familie, Hobbys, Gesundheit, Spiritualität und Entspannung (um nur einige zu nennen) in Balance zu bringen, ist eine Herausforderung. Aber es ist eine Herausforderung, die sich lohnt.

Während meiner Ausbildung zum Life Coach bei Frau Dr. Petra Bock entstand die Idee für dieses Blog, in dem verschiedene Lebensbereiche beleuchtet werden sollen. Das Leben ist so facettenreich und wir können und dürfen es voll auskosten. Es ist ein Geschenk an uns. Wir können uns auf den Weg begeben und unser volles menschliches Potenzial entwickeln, ohne dabei rücksichtslos anderen gegenüber zu werden. Erst in guter Selbstfürsorge werden wir befähigt, wirklich zu teilen. Nur aus der Fülle unseres eigenen Lebens haben wir etwas zu geben.  Amerikanische Coaches sagen beispielsweise so schön: „put yourself first“ aber es ist nicht egozentrisch gemeint. Genauso wie das christliche „liebe dich selbst wie deinen Nächsten“ gewiss nicht meint, den Dienst am Nächsten über die eigenen Grundbedürfnisse zu stellen. Was haben wir zu geben, wenn wir die Liebe zu uns selbst nicht kennen?

Wie viele Menschen gibt es, die innerlich leer und ausgebrannt sind! Sich insgeheim depressiv fühlen, aber so lange es geht „gute Miene zum deprimierenden Spiel ihres Lebens“ machen! Wir leisten immer mehr, um mehr Anerkennung zu erhalten. Wir kaufen mehr, um etwas zu gelten und die Leere auszufüllen. Und wenn wir es gar nicht mehr ertragen, betäuben uns Alkohol, Zucker oder andere Drogen. Dabei ist die einzige Aufgabe, die es zu pflegen gilt, echte Nähe zu lernen, zu uns selbst, zu anderen und zu Gott.

Es ist unsere Lebenszeit, die unweigerlich verrinnt, wie der Sand in einer Sanduhr. Und eines Tages wird es so weit sein und wir verlassen wieder diesen Körper, der uns zu Beginn anvertraut wurde. Doch wie lange haben wir ihn ignoriert?

Lernen wir wieder unseren Körper als Tempel zu sehen, indem die Seele gern wohnen möchte. Jenseits von vermeintlichen äußeren Idealen, wie wir körperlich auszusehen haben, können wir uns wieder neu entdecken. Das Zentrum dieses Tempels ist unser Herz.
Viele von uns haben aber ausgefeilte Techniken genau vor diesem eigenen Herzen und damit vor sich selbst fortzulaufen. Wir sind heutzutage so geschäftig! Wir vergleichen uns, fühlen uns deutlich besser oder schlechter als die anderen, messen unseren Wert an unserer Leistungsfähigkeit, wir lenken uns immer wieder ab, sind im Kopf zuhause, spüren aber unseren Körper, insbesondere unser Herz nicht mehr wirklich. Ein erster wichtiger Schritt ist es, den Körper wieder zu spüren. Yoga ist ein möglicher Weg, dies zu tun. Durch bewusste Körperhaltungen verändern wir auch unsere innere Haltung. Wir können wieder lernen, uns wahrzunehmen. Statt zu denken, können wir das Wahrnehmen üben. Gedanken sind Gedanken. Letztlich sind sie Konstrukte, die in unserem Kopf entstehen, die mit der Realität nicht unbedingt übereinstimmen müssen.

Darüber hinaus können wir uns wahrhaftig verändern, wenn wir die für uns richtige Nahrung zu uns nehmen. Ich glaube nicht, dass es die richtige Ernährung für jedermann gibt. Jeder muss für sich seine Form der Ernährung finden, die ihn nährt und gesund hält. Um das herauszufinden, bedarf es bereits eines gewissen Gespürs für den eigenen Körper und Achtsamkeit. Aber wenn wir entdecken, was uns wirklich gut tut und wir liebevolle Verantwortung für den „Tempel“ übernehmen, können wir unser Leben zum vollsten Potenzial entfalten.

In der christlich-orthodoxen Kirche wird ein Dreischritt beschrieben, wie wir unser Menschsein voll entfalten können, um uns Gott zu nähern. Diese Schritte sind: Reinigung – Erleuchtung – Eins-Werden. Fangen wir bescheiden und demütig mit der Reinigung an.

Ich lade dich herzlich ein, an meiner „Lebens-Bereinigung“ und Reise durch dieses Leben teilzuhaben. Vielleicht findest du das eine oder andere hilfreiche für dich. Und vielleicht hilft es dir, auf deinem Weg anzukommen beziehungsweise voranzukommen. Dafür wünsche ich dir von ganzem Herzen alles Liebe und Gottes Segen.

  1. Gunther Ronsdorf #

    Man kann aus sich selbst heraus eine Menge machen, wenn man sich selbst gefunden hat!
    Und hier gibt es gute und konstruktive Tipps, ich finde es sehr informativ.

    Februar 15, 2017
  2. Dankeschön…ich fühle mich sehr geehrt.

    April 20, 2015

Trackbacks & Pingbacks

  1. Creative Blogger Award | wohlfuehlkost

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: