Don’t die with your music still in You.

Meine Mutter starb nach langem Leidensweg als ich zehn Jahre alt war. An dem Tag, an dem ich von ihrem Tod erfuhr, sang ich ihr ein Lied. Ein Abschiedslied, das Wiegen- und Schlaflied „Guten Abend-Guten Nacht“ von Brahms. Denn meine Mutter hatte ihr Lied nicht zu Ende singen können. Mein Singen für sie wurde aber von den Erwachsenen nicht geduldet und ich musste mein Abschiedszeremoniell abrupt beenden. Ab diesem Tag wurde ich endgültig aus meiner Kindheit rauskatapultiert und es hieß für mich, zu lernen, wie man schnell Verantwortung für sich, sein Leben und seine Existenz übernimmt, da es sonst niemand tat, so unvorstellbar das klingt.

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