Hello again

Meine virtuelle Schreibpause ist länger geworden als geplant. Und das Schreiben meines wöchentlichen Artikels ist ganz aus meinem Blickwinkel verschwunden. Denn manchmal reissen uns Ereignisse aus dem gewohnten Rhythmus, ohne dass man sofort etwas dagegen tun kann. Aber nun bin ich wieder da. Mit neuer Kraft, neuen Impulsen, Ideen und Überlegungen im wöchentlichen Turnus rund um die Frage: Was bedeutet Hundertprozent Leben?

Meine nächste Frage richtet sich gleich an dich: Lebst du denn schon oder quälst du dich noch? Mit einem Job, der nicht hundertprozentig zu dir passt? Mit Lebensumständen, die dir quer liegen, Beziehungen, die dich eher schädigen als dass sie dich nähren oder mit geschickt heimlich gepflegter Selbstablehnung?

Lebst du das Wesentliche deines Lebens? Das, was dir deinem Wesen nach entspricht? Während ich dir diese Fragen stelle, fasse ich mir derweil natürlich auch an die eigene Nase und gehe innerlich in Inventur. Lass uns diese Fragen in den nächsten Wochen genauer mit Hilfe folgender Artikel beleuchten und nach Antworten suchen, die wir uns ausschliesslich selbst geben können und nur uns schuldig sind.

Erst wenn wir anfangen, uns zu verändern, ändert sich das Leben. Denn wir sind das Leben. Unser Leben natürlich. Wenn wir beginnen, unseren Gefühlen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken, wenn wir lernen unsere Ängste wieder wahrzunehmen, darüber hinaus Verantwortung für uns selbst übernehmen und alte, überholte negative Glaubenssätze bereit sind übers Bord unseres Lebensschiffes zu werfen, dann kann es beginnen. Das Leben, das wir uns wünschen und immer wollten.

Hundertprozent Leben heisst, sich nicht mehr selbst auszubremsen und dennoch nicht übermotiviert durch die Gegend zu springen, um dann nach kurzer Zeit innerlich oder äusserlich zusammen zu brechen. Wir sollten es uns weder in der Komfortzone allzu gemütlich einrichten, noch ein forsches Losrennen weit über unsere Risiko-Beschreitschaft hinweg bringt uns wirklich weiter.

Laufen wir nicht länger plan- und ziellos aber dennoch gesellschaftsfähig-funktionierend und vor allem hektisch durch die Gegend. Verlassen wir das sprichwörtliche Hamsterrad des sinnentleerten Alltagstrotts. Lassen wir uns aber auch nicht resignativ auf dem Sofa unserer Lebensjahre nieder, weil wir ja schon „über die Hälfte rum haben“ (Midlife) und meinen: was soll da noch gross kommen?!

Denn das alles kann kommen (egal wie jung oder alt wir sind): Bewusstheit, sich endlich wirklich annehmen, atmen, sich bewegen, sich spüren, geniessen, sich freuen am eigenen Dasein. Lebens-Aufgaben erkennen und sie endlich ins Leben rufen und umsetzen. Beziehungen: Miteinander leben anstatt nebeneinander her. Sich verstehen und nicht aneinander vorbei reden. Liebe zu sich selbst pflegen, um auch andere, statt sie nur zu brauchen, wirklich lieben zu können. Das sind die wichtigen Themen, in die es sich lohnt zu investieren. Mit Lebenszeit. Nahezu hundertprozentig.

Für meinen Kickbox-Freund Chris, der in den letzten Wochen viel dazu beitragen hat, mich selbst noch besser kennen zu lernen. Danke Chris.

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