Du kannst nicht vor dir selbst weglaufen!

Dieser Post handelt von äußeren Umständen und inneren Themen. Du kannst nicht vor dir selbst weglaufen! Die einzige Person, die du immer dabei hast und die dich bis zum Ende deines Lebens überall hinbegleitet, bist DU. BÄHM! Das ist eine nicht geschönte Wahrheit und sicherlich der Grund, warum so viele Veränderungs-Bestrebungen nicht gelingen und früher oder später deutlich wird, dass sich die „selbe Geschichte“ immer wieder und nur in einem anderen Gewand im Leben zeigt.

Lass mich hier etwas präziser und praktischer werden, damit du genau verstehst, was ich meine: Stell dir bitte vor:

  1. Du bist in einer Beziehung nicht zufrieden, weil es immer wieder wegen Kleinigkeiten Streit und Eifersüchteleien gibt. Insgeheim wünschst du dir das Ende dieser Beziehung und schaust dich nach einem neuen Partner, einer neuen Partnerin um. Nach kurzer Anfangseuphorie des neuen Verliebtseins stellst du nach einiger Zeit fest, dass diese Streitereien und die Eifersucht sich auch in der neuen Beziehung zeigen.
  2. Du bist an deinem Arbeitsplatz frustriert. Die Arbeitskollegen sind unterirdisch, der Chef unberechenbar, die Arbeit an sich macht auch keinen Spaß mehr. Du schaust dich nach einem neuen Job um und nach kurzer Zeit wird auch hier alles anstrengend und fad.
  3. Dich stört immer mehr an der Stadt, an der Umgebung, ja vielleicht sogar am Land, wo du lebst. Du beschließt ganz woanders hinzugehen, um dann am Ende festzustellen, dass zwar die äußere Umgebung sich verändert, ja sich vielleicht sogar deutlich verbessert hat, aber deine innere Unruhe, deine Wut und Unzufriedenheit trotzdem weiterhin in dir sind.

Dies sind drei konkrete Beispiele, die wir vermutlich fast alle schon einmal so oder ähnlich erlebt haben. Und sie sind so frustrierend, ja deprimierend! Heißt das jetzt aber, dass es nie eine Erleichterung, Besserung oder Veränderung unserer äußeren Umstände geben wird?

Nein. Das heißt es nicht! Hier möchte ich dich und mich beruhigen und auch ermutigen. Denn das, was uns im Außen begegnet, hat sehr viel mit unserem Inneren zu tun. Wenn wir uns also Veränderungen im Außen wünschen, ist es ratsam, ein bisschen innere „Arbeit“ zu leisten. Der Lohn wird eine echte und tiefe Veränderung sein, weil wir dann nicht mehr so ausgeprägt innere Konflikte und unsere persönlichen Themen nach draußen projizieren.

Im Umkehrschluss heißt das auch, dass wir erst unsere innere Arbeit mit unseren persönlichen Themen erledigen dürfen, um dann mit einer wirklichen Veränderung in den äußeren „Räumen“ belohnt zu werden. Denn wenn wir das nicht tun, bleibt vieles beim Alten, weil wir uns ja überall mit hinnehmen, sei es in eine neue Beziehung, in den neuen Job oder in unsere neue Heimat. Wir können uns nicht von uns selbst trennen.

Schauen wir uns also zunächst einmal an, was diese äußeren Umstände eigentlich mit mir selbst zu tun haben. Welchen Anteil habe ich jeweils daran? Wird mir hier etwas gespiegelt? Welche ungeklärten Anteile habe ich vielleicht noch in mir? Wirkt sich meine eigene innere Unzufriedenheit, meine Ängste und meine Wut negativ auf meine Erlebenswelt aus?

Wenn ich mich bislang als Opfer meiner äußeren Umstände empfunden habe, wird mir das Leben immer wieder Situationen bieten, mich weiterhin als Opfer zu fühlen. Wenn ich im „Jammertal“ lebe, wird es immer wieder Gelegenheiten geben zu jammern.

Schauen wir also ganz ehrlich uns selbst gegenüber unsere inneren Glaubenssätze, unsere inneren Überzeugungen und Themen an. Wir können sie dadurch ausfindig machen, indem wir alles gründlich unter die Lupe nehmen, was sich immer und immer wieder zu wiederholen scheint in unserem Leben, in unserem Erleben.

Und wenn wir uns dann wirklich mal mit Zeit, Liebe und Geduld „hinsetzen“ und uns selbst und unser Leben bewusst betrachten, können wir von Grund auf im Inneren etwas verändern. Und erstaunlicherweise zeigt sich dann auch auf natürliche und leichte Weise eine Veränderung der Wahrnehmung unserer äußeren Lebenswelten.

Eine Beziehung findet vielleicht zur Harmonie zurück oder aber man trennt sich, weil man die alten Verhaltensmuster hinter sich gelassen hat. Man bringt sich im Job neu ein, betrachtet Kollegen und den Chef mit anderen Augen, weil sie nicht mehr als Projektionsfläche dienen. Und die äußere Umgebung ist und bleibt Spiegel der Innenwelt. Ein sauberes, aufgeräumtes Zuhause zeigt einen aufgeräumten inneren Zustand…

Mit persönlichen Veränderungen ist es letztlich so: „it is simple, but not easy.“ Doch es lohnt sich für jeden, der/die sich ein glückliches und erfülltes Leben wünscht und nicht von einer Beziehung in die nächste stolpern, ständig innerlich auf Jobsuche oder vor dem nächsten Umzug stehen möchte. Im Außen können wir viel hin- und herschieben, wenn es aber innen drinnen gleich bleibt, wird sich nicht viel tun.

So let’s face it. Und erwarte dann die wirklich tiefgreifenden lebensverändernden neuen Perspektiven und Möglichkeiten! Möchtest du darin Begleitung und Unterstützung? Dann kontaktiere mich sehr gern und vereinbare ein unverbindliches Coaching-Kennlern-Gespräch.
Für deine Hundertprozent Leben.

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