Weihnachten – Mein dankbarer Rückblick auf 2022

Das im wahrsten Sinne des Wortes bewegteste Jahr meines bisherigen Lebens neigt sich dem Ende entgegen. Und ich blicke mit einem vollen, dankbaren Herz darauf zurück.

Denn in 2022 habe ich den für mich bislang größten Schritt überhaupt gewagt und habe Deutschland und damit meine Heimat verlassen. Ich bin in ein neues, fremdes Land gezogen und habe damit bewusst vieles, worunter ich die letzten Jahre gelitten habe, hinter mir gelassen.

Wenn wir wegziehen, nehmen wir uns selbst natürlich immer mit. Aber tatsächlich kann ich froh und mehr als dankbar sagen: mit mir im „Gepäck“ habe ich kein Problem mehr.

Seitdem ich Deutschland verlassen habe, verschwinden Stück um Stück alle meine körperlichen und seelischen Beschwerden und Belastungen. Ich werde Tag um Tag leichter und froher im Herzen und finde Frieden in mir und damit auch mit allem anderen. Insbesondere mit meiner Vergangenheit schließe ich friedvoll ab. Ich vergebe – allen voran und vor allem auch mir selbst.

Ich bin dankbar für alles, was ich in Deutschland zurückgelassen und losgelassen habe und ich bin dankbar für das Neue, was dadurch nun in mein Leben strömen kann, weil ich inneren und äußeren Raum dafür geschaffen habe.

Ein paar mir wertvolle Sachen habe ich natürlich mitgenommen, um mir mein neues Leben schön und vertraut einzurichten. Und ein paar ganz besondere Menschen werden immer meine Liebsten sein, egal wie weit ich (zeitweise) weg sein mag.

Allen voran sind dies meine engsten Freundinnen: Christiana, Claudia, Nora, Belinda, Nana, Juliane und Caren. Ich bin so gesegnet mit und durch euch. Die besten, treuesten und liebsten sieben Freundinnen, die ich mir je hätte wünschen können! Danke, dass es euch gibt und ihr immer für mich da seid.

Mein liebevoller Dank gilt auch meinem geliebten Freund und Yogalehrer Silvio. Danke, dass es dich nun in meinem Leben gibt. Ich freue mich auf unsere gemeinsamen beruflichen Projekte im neuen Jahr und vieles mehr.

Weiterhin bin ich mehr als dankbar und gesegnet mit Stefan und Johannes, ihr seid meine Familie. Es ist so schön, dass wir gemeinsam nach Zypern gegangen sind.

Im Jahr 2022 ist in mir viel Klarheit, Vertrauen und tiefe Liebe zum Leben entstanden. Mehr als jemals zuvor bin ich bei mir selbst angekommen und kann ganz ehrlich sagen, dass ich mich und das Leben liebe. Und ist es nicht so, dass das, was wir im Inneren erleben, sich auch im Außen zeigen darf?!

Neben meiner Auswanderung nach Zypern, ist das größte Geschenk von 2022 die Entdeckung der tiefen Annahme und Liebe zu mir selbst und meinem Leben gegenüber. Nun kann sich daraus resultierend eine genauso tiefe Liebe und Fülle im Außen zeigen und manifestieren.

Ich fühle meine eigenen 100 Prozent Leben intensiver denn je. Und ich verstehe meine eigene Botschaft dahinter witziger Weise auch noch mal viel besser.

Ich bin die Kraft und Autorität in meinem Leben. Ich bin frei und doch mit allem verbunden. Ein liebevolles Paradoxon.

Und da ist eine grundsätzliche Haltung dem Leben gegenüber in mir, dass nichts für selbstverständlich gelten sollte, dass vieles nicht von Dauer ist und wir dennoch den Moment genießen sollten, denn aus diesen ist das Leben gemacht.

Genießen wir die schönen Momente, ohne sie festhalten zu wollen, können Leichtigkeit und Lebensfreude fließen. Nehmen wir dann um ein Gleiches die schwierigen Momente als Lehrmeister an, können wir die guten Zeiten bewusster schätzen.

Und dann ist da auch noch die Gewissheit, dass nur durch ein „zerbrochenes Gefäss das Licht heller strahlen kann“. Das Leben hat uns alle früher oder später ein paar Risse und Narben in unserem „Gefäß“ beschert. Doch nur so können wir demütig verstehen, was es bedeutet, am Leben zu sein und unser Licht und unsere Liebe zu teilen.

Wir werden nicht ewig hier sein. Nutzen wir unsere Zeit. Finden wir wieder Frieden in uns! Dann kann sich das Tor zur Liebe öffnen und Heilung in unser Leben zurück bringen.

Wenn wir es uns erlauben, dürfen Wunder geschehen. Ja genau! Lies den vorherigen Satz ruhig noch mal…

Ganz besonders in der Zeit der Gnade von Weihnachten können wir wieder die Magie des Lebens erleben. Wir dürfen groß denken und träumen, uns sehnsüchtig nach dem Magischen ausstrecken. Glauben wir wieder an Wunder. Denn sie passieren jeden einzelnen Tag. Wir haben nur verlernt, sie wahrzunehmen.

Ich wünsche uns allen das Wunder und die Magie von Weihnachten: Die unendliche Liebe Gottes, der sich uns und der Welt schenkt. Alle Jahre wieder neu und immer Einhundert Prozent.


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