Wenn wir erwachsen werden

Vor knapp zwei Jahren hatte ich dieses bizarre Erlebnis, welches mein Leben sehr und vermutlich für immer verändert hat: Mein Auto fing damals plötzlich und während des Fahrens auf der Autobahn zu brennen an! Natürlich war mir sofort klar, dass ich schnellstmöglich aus dem Auto rausmusste, sonst würde ich sterben…

Die Feuerwehrmänner sagten mir dann wenige Momente später, nachdem sie mich gut versorgt und das Auto gelöscht hatten, dass es etwa 60 Sekunden waren. Oder eben eine Minute. Es bleibt das Gleiche. Eine Minute, die damals zwischen Leben und Tod entschied.

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It is NOT about Perfection

Ein hundertprozentiges Leben. Was ist das? Müssen wir dabei immer höher, weiter, schneller? Besser werden jeden Tag? Sollen wir permanent an unserem Masterplan des Lebens arbeiten? An uns? Damit wir immer perfekter werden? Mag sein, dass einige Menschen so leben und dieses zu ihrem Credo erklärt haben. Aber darum geht es mir nicht, wenn ich von Hundertprozent-Leben spreche und schreibe.

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Die B.E.S.T.E- Beziehungsformel

Ich finde, 2015 ist schnell vergangen. Natürlich verging es nicht wirklich schneller als die anderen Jahre. Aber es fühlt sich an, als würde alles rascher kommen und genauso rasant wieder gehen. Die Wochen & Monate fliegen dahin und damit auch unsere Jahre. Vieles scheint oberflächig und flüchtig geworden. So auch manche Freundschaft, Bekanntschaft oder Beziehung. Auch einige Ehen und Familien zerbrechen an diesen Zeichen der Zeit.

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Museum der Verletzungen

Kennst du das? Man denkt und fühlt immer wieder, in zwar verschiedenen Abwandlungen, aber dennoch gleich über alte Kränkungen und Verletzungen nach. Und vielleicht schlimmer noch: Wir werfen sie uns darüber hinaus noch gegenseitig vor und zerstören damit gegebenenfalls die Basis für vertrauensvolle Beziehungen. Warum können oder wollen wir das eigentlich nicht loslassen/ sein lassen?

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Umarmen. Loslassen. Weitergehen

Um wieder auf die Beine zu kommen, wenn man am sprichwörtlichen Boden ist, hat sich mir immer ein Drei-Schritt gezeigt. Man beginnt mit der Annahme. Dies ist die Basis für Veränderung. Ich bezeichne diesen ersten Vorgang auch gern als Umarmung. Wir umarmen uns & das Leben liebevoll – ohne „wenn und aber“. Und in dieser zärtlichen Zuwendung liegt der künftige Segen für das, was anders werden soll.

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Alles darf sein

Wie ich im letzten Artikel „Annehmen, was ist“ schon angekündigt habe, geht es heute darum, eine praktische Übungs-Möglichkeit vorzustellen und anzubieten, die uns dabei hilft, immer wieder im Hier und Jetzt anzukommen und alles zu akzeptieren und zu respektieren, was gerade in unserem Leben (los) ist.

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Annehmen, was ist

Egal, ob es sich um eine Erkältung, einen akuten Bandscheibenvorfall oder eine andere Form von Krankheit handelt: all das zwingt uns dazu, mehr oder weniger kurz innezuhalten. Wir müssen unser alltägliches Treiben anpassen, weil wir nicht mehr reibungslos „funktionieren“, wie wir es kennen und meistens auch von uns erwarten. Krankheiten sind doof und Schmerzen tun weh, also wollen wir beides so schnell wie möglich wieder weghaben, damit wir wieder auf den Zug des Lebens aufspringen können. Oder sollten wir besser sagen: in das Hamsterrad zurück?

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