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Beiträge aus der Kategorie ‘Poesie’

Don’t die with your music still in You.

Meine Mutter starb nach langem Leidensweg als ich zehn Jahre alt war. An dem Tag, an dem ich von ihrem Tod erfuhr, sang ich ihr ein Lied. Ein Abschiedslied, das Wiegen- und Schlaflied „Guten Abend-Guten Nacht“ von Brahms. Denn meine Mutter hatte ihr Lied nicht zu Ende singen können. Mein Singen für sie wurde aber von den Erwachsenen nicht geduldet und ich musste mein Abschiedszeremoniell abrupt beenden. Ab diesem Tag wurde ich endgültig aus meiner Kindheit rauskatapultiert und es hieß für mich, zu lernen, wie man schnell Verantwortung für sich, sein Leben und seine Existenz übernimmt, da es sonst niemand tat, so unvorstellbar das klingt.

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Von Engeln entführt

1. Herzen hell

wie Weihrauchduft, ein Gebet.
Unendlich geborgen
und in zarte Flügel eingehüllt.

2. Nicht von dieser Welt und dennoch in ihr.
Verbunden – voranschreitend.
Wege gehend, mal schnell, mal langsam
im Licht, dass das Dunkel nicht kennt.

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Gott ist da

Jemand liebt uns so sehr, dass er sein Leben für uns hingibt. Wie wundervoll und schmerzhaft zugleich ist dieser Gedanke! Wenn wir diese Worte tiefer in uns hinein sinken lassen und uns darauf einlassen, können wir beginnen, uns zu entspannen. Ja, wir werden geliebt und zwar genauso wie wir sind, mit unseren Stärken, aber vor allem auch mit unseren Schwächen. Wir dürfen so sein. Gott liebt die Menschen so sehr, dass er seinen eigenen Sohn hergibt für uns.

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