Veganes Leben

Als Kind und Jugendliche hatte ich viele Jahre eine Abneigung gegen Fleisch, Fisch und Eier. Ich fand das einfach ekelig, konnte es aber nicht wirklich begründen. So lebte ich in jungen Jahren etwa 6 Jahre fast vegan, ohne es so betiteln zu können. Doch eines Tages änderte sich das wieder  – warum weiss ich bis heute nicht. Aber ich aß quasi von einem Tag auf den nächsten wieder „normal“. Erst durch meinen Glauben fand ich zum veganen Essen zurück.

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A Glimpse on Tantra

Tantra wird von eher Unwissenden meist nur mit Sex gleichgesetzt. Das ist aber nicht ganz stimmig und zu reduziert betrachtet. Tantra meint von der Wortherkunft im Sanskrit erst einmal recht neutral „Gewebe“ und „Zusammenhang“. Es gilt als religionsübergreifende, spirituelle Bewegung. Soweit ich weiss, ist die ursprüngliche Herkunft von Tantra ungewiss. Tantra erachtet das Göttliche als im Universum manifest. Es sieht das Universum als ein Zusammenspiel von Bewusstsein und Energie. Weiterhin geht es meines Erachtens um Balance, Ausgleich, Harmonie und Zusammenkunft zweier polarer Energien. Diese Energien begegnen sich, um letztlich miteinander zu verschmelzen. Das kann beim Sex sein, aber auch in allen anderen Ausdrucksformen von Energien.

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Sich Aufrichten lassen

Heute ist Karfreitag. Ein Tag der Stille, des Gebets und der Innenkehr. Dieser Tag bietet uns an, über vieles nachzudenken. Zum Beispiel darüber: „Wer sind wir? Und was ist das Wesentliche in unserem Leben?“ Karfreitag ist der Tag des Kreuzes. Für viele Menschen auf der ganzen Welt steht es für die Leiden und den Tod Christi. Es steht symbolhaft auch für das Leid und Elend der Welt.

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Sterben um zu leben

Als ich damals gerade mit meiner Yoga-Ausbildung fertig war, fragte mich ein lieber Freund sehr direkt: „Sag mal, lernt man im Yoga wirklich das Sterben?“ Ich war perplex. Und irritiert. Denn damals dachte ich, es sei viel zu hart, zu direkt und viel zu konkret ausgedrückt, was Yoga uns lehrt. Heute, acht Jahre später, nachdem mir diese Frage gestellt wurde, möchte ich direkter antworten und sagen: Ja, genau das bringt uns Yoga bei. Das ultimative Loslassen. Hier ein demütiger Versuch, sich diesem Thema zu nähern.

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Lebe lebendig

Mich bewegt seit Tagen ein Spruch, den ich irgendwo aufgeschnappt habe. Er lautet: „Fürchte lieber ein schlechtes Leben als den Tod.“ Mich berührt an diesem Satz zutiefst, wie wahr diese Aussage ist. Denn: Fakt ist, dass wir alle sterben werden. Aber was wir mit unserem Leben anfangen und wie wir es leben, liegt in unseren Händen. Hier haben wir Gestaltungsmöglichkeiten und Entscheidungsfreiheiten.

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Happy to be here

Wenn ein neues Jahr beginnt, dann haben viele von uns gute Vorsätze für das noch ganz junge Jahr. Wir wünschen uns vielleicht tief greifende Veränderung in verschiedenen Bereichen unseres Lebens.  Und eventuell sehnen wir uns danach, dass sich die Dinge zum Besseren wenden, die wir als nicht gut empfinden. Doch wo beginnen wir? Was ist wichtig, wenn wir negative Angewohnheiten ablegen und Kummer und Stress hinter uns lassen wollen? Und wie können wir positive Veränderungen dauerhaft in unser Leben integrieren?

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1. Advent – vom Suchen und Sehnen

Ich behaupte, wir Menschen sind während unseres Lebens auf der Suche. Da ist ein Suchen oder Sehnen in uns, auch wenn wir nicht immer genau wissen wonach. Die Meisten von uns haben ein inneres Verlangen nach Sinnhaftigkeit. Was aber ist der Sinn eines Menschenlebens? Ist es Glück, Liebe, Familie oder Erfolg? Ist es eine Mischung aus all dem? Und gibt es einen „höheren“ Sinn? Hat Menschenleben Sinn ohne Sinn?

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Leben nach der Geburt

Wenn die Worte Gott oder Spiritualität fallen, zucken heutzutage viele Menschen innerlich zusammen. Das, was zu früheren Zeiten so selbstverständlich war, wird heute häufig in Frage gestellt. Es ist meines Erachtens grundsätzlich nicht verkehrt, Dinge zu hinterfragen. Aber ich finde die Frage nach dem: „Was wäre wenn?“ auch spannend und wir sollten sie nicht ganz aus den Augen verlieren. Die Frage, wie es wäre, wenn es Gott tatsächlich (doch) gäbe?

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Verlieren, um zu finden

Zu einem hundertprozentigen Leben gehören auch Schattenseiten. Wir erleben Enttäuschungen, Rückschläge, machen uns Sorgen um andere oder um uns selbst. Wir leiden, weinen, trauern. Oder sind wütend auf alles und das Leben an sich. Manche Situationen machen uns Angst. Träume zerplatzen. Geliebte Menschen erkranken oder sterben. Und auch wir werden sterben – eines Tages. Vielleicht haben wir tief in uns drinnen auch davor Angst.

Wie können wir nun angemessen mit all dem umgehen? Und so unser Leben wirklich hundertprozentig leben? Natürlich habe ich kein Allheilmittel gegen das Leid, sondern nur Impressionen und Gedanken des eigenen Erlebens, die aber dennoch vielleicht für den einen oder anderen hilfreich sein können.

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