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Mit ‘Leben’ getaggte Beiträge

Ohne Schreiben niemals Hundertprozent

Schreiben ist meine Medizin. Wenn ich sie nicht regelmäßig ‚einnehme‘, geht es mir nicht gut. Doch wenn ich sie nehme und wirken lasse, dann beginnt sich mein Leben im wahrsten Sinne des Wortes zu ordnen. Alles, was vorher unsortiert in Kopf und Herz herumlag, kommt an seinen rechten Ort. Alles findet sich. Und wenn Ordnung herrscht, dann kann ich aufatmen und mich entspannen.

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Tauwetter des Lebens

Es ist lange her, seitdem ich das letzte Mal einen Artikel veröffentlicht habe. Zugegebenermaßen gestaltete sich nämlich das Jahr 2016 für mich als insgesamt recht kräftezehrend. Nach meinem Unfall im ersten Halbjahr ’16 war ich zunächst euphorisch. Ein Gefühl wie „jetzt oder nie“ war in der Luft, welches mich leider unvorsichtig machte! Eine große Enttäuschung Mitte des letzten Jahres brachte mich deshalb zu Fall und ließ mich bis weit in den Spätherbst traurig und wie schockgefroren  zurück.

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Lebe lieber lebendig

Manchmal brauchen wir doch noch einen größeren Ruck, ein Wachrütteln, um wirklich mit Körper, Geist und Seele ganz in die Wachheit und auch in die Achtsamkeit zu kommen. Durch mein Erlebnis von letzter Woche (siehe Artikel vom 28. April ’16), kann ich nicht anders, als gerade in jedem jeweiligen Moment zu verweilen. Auch nur ein kleiner Ansatz von Multitasking oder etwas „nebenher“ zu tun, funktioniert nicht mehr.

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Der letzte Tag

„Heute ist der letzte Tag meines alten Lebens. Ich werde mich neu erfinden. Neu aufstellen in meinem Leben. Oder besser noch: endlich authentisch zum Vorschein kommen und strahlen in meinem Leben.“ Das beschloss ich eines Tages.
Ich nahm mir Zeit an diesem „letzten“ Tag und notierte mir einiges, was ich endlich aus meinem Leben entfernen wollte, was nicht mehr passte und nicht mehr stimmte. Ich fertigte eine Liste an. Geburtstage oder Sylvester sind zwar immer gute, äußere Anlässe, um neu durchzustarten und Vorsätze umzusetzen. Doch diesmal war es noch mal anders. Diesmal stimmte vor allem die innere Bereitschaft.

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Mädchen steh auf!

Vor etwa drei Jahren erschütterte mich dieser eine Satz bis ins Mark. Ich war damals, wie des öfteren zu dieser Zeit, zu Besuch in einem Kloster in Bayern. Eigentlich ist es nicht nur ein Kloster, sondern „mein“ Kloster. Denn schon beim allerersten Besuch dieses wunderschönen Ortes hatte ich das Gefühl, endlich nach Hause zu kommen.
Aber nun zurück zu dem Augenblick, an dem mich dieser ganz bestimmte Ausruf innerlich bewegte wie kaum ein anderer.
Ich besuchte das Kloster damals, weil ich mich nach Ruhe sehnte. Ich fühlte mich erschöpft ohne genau zu wissen wovon eigentlich. Mir fehlte irgendwie der innere Antrieb, der tiefere Sinn in meinem Leben. Ich hatte zwar meinen Glauben, der mir ausreichend sinnvoll erschien, aber was sollte ich konkret mit meinem Leben machen? Wo war meine Motivation und meine Lebens-Vision?

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Hello again

Meine virtuelle Schreibpause ist länger geworden als geplant. Und das Schreiben meines wöchentlichen Artikels ist ganz aus meinem Blickwinkel verschwunden. Denn manchmal reissen uns Ereignisse aus dem gewohnten Rhythmus, ohne dass man sofort etwas dagegen tun kann. Aber nun bin ich wieder da. Mit neuer Kraft, neuen Impulsen, Ideen und Überlegungen im wöchentlichen Turnus rund um die Frage: Was bedeutet Hundertprozent Leben?

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Hommage an die Mutter

Eine Mutter zu haben, fühlt sich zuweilen ganz normal an. Wenn man keine Mutter mehr hat, ist dies zuweilen schmerzhaft. Leider bemerken wir häufig erst wenn etwas fehlt, wie wertvoll es für uns ist/war. Das ist schade. Ehren & lieben wir uns besser lebendig und umarmen uns mit all unseren Fehlern. Eines Tages wird es dafür zu spät sein. Und die Zeit vertan, die wir hätten nutzen können, uns gegenseitigen Respekt & Liebe entgegenzubringen.

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Leben nach der Geburt

Wenn die Worte Gott oder Spiritualität fallen, zucken heutzutage viele Menschen innerlich zusammen. Das, was zu früheren Zeiten so selbstverständlich war, wird heute häufig in Frage gestellt. Es ist meines Erachtens grundsätzlich nicht verkehrt, Dinge zu hinterfragen. Aber ich finde die Frage nach dem: „Was wäre wenn?“ auch spannend und wir sollten sie nicht ganz aus den Augen verlieren. Die Frage, wie es wäre, wenn es Gott tatsächlich (doch) gäbe?

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