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Mit ‘Loslassen’ getaggte Beiträge

Tauwetter des Lebens

Es ist lange her, seitdem ich das letzte Mal einen Artikel veröffentlicht habe. Zugegebenermaßen gestaltete sich nämlich das Jahr 2016 für mich als insgesamt recht kräftezehrend. Nach meinem Unfall im ersten Halbjahr ’16 war ich zunächst euphorisch. Ein Gefühl wie „jetzt oder nie“ war in der Luft, welches mich leider unvorsichtig machte! Eine große Enttäuschung Mitte des letzten Jahres brachte mich deshalb zu Fall und ließ mich bis weit in den Spätherbst traurig und wie schockgefroren  zurück.

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Museum der Verletzungen

Kennst du das? Man denkt und fühlt immer wieder, in zwar verschiedenen Abwandlungen, aber dennoch gleich über alte Kränkungen und Verletzungen nach. Und vielleicht schlimmer noch: Wir werfen sie uns darüber hinaus noch gegenseitig vor und zerstören damit gegebenenfalls die Basis für vertrauensvolle Beziehungen. Warum können oder wollen wir das eigentlich nicht loslassen/ sein lassen?

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Umarmen. Loslassen. Weitergehen

Um wieder auf die Beine zu kommen, wenn man am sprichwörtlichen Boden ist, hat sich mir immer ein Drei-Schritt gezeigt. Man beginnt mit der Annahme. Dies ist die Basis für Veränderung. Ich bezeichne diesen ersten Vorgang auch gern als Umarmung. Wir umarmen uns & das Leben liebevoll – ohne „wenn und aber“. Und in dieser zärtlichen Zuwendung liegt der künftige Segen für das, was anders werden soll.

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Verlieren, um zu finden

Zu einem hundertprozentigen Leben gehören auch Schattenseiten. Wir erleben Enttäuschungen, Rückschläge, machen uns Sorgen um andere oder um uns selbst. Wir leiden, weinen, trauern. Oder sind wütend auf alles und das Leben an sich. Manche Situationen machen uns Angst. Träume zerplatzen. Geliebte Menschen erkranken oder sterben. Und auch wir werden sterben – eines Tages. Vielleicht haben wir tief in uns drinnen auch davor Angst.

Wie können wir nun angemessen mit all dem umgehen? Und so unser Leben wirklich hundertprozentig leben? Natürlich habe ich kein Allheilmittel gegen das Leid, sondern nur Impressionen und Gedanken des eigenen Erlebens, die aber dennoch vielleicht für den einen oder anderen hilfreich sein können.

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Entspannt Yoga uns?

Manchmal lese ich, dass gerade im Westen Yoga immer mehr zum Sport verkommt. Ist diese Befürchtung gerechtfertigt? Und was meine ich mit im Westen?

Ursprünglich kommt Yoga als spiritueller Weg der Selbsterfahrung aus Indien. Es hat dort seine traditionellen Wurzeln und wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts bei uns in Europa und in den USA durch ein paar (indische) Gurus importiert. Hier wurde es von einigen Pionieren angenommen und weitergegeben.

Viele Jahre galt Yoga als esoterisch, etwas für spirituelle Freaks und Wollsocken-Träger. Mittlerweile hat Yoga aber den Mainstream längst erreicht. Und die Vermarktung ist rund um den Globus auf vollen Touren. Überall wird geturnt, was das Zeug hält und vom ursprünglichen, spirituellen Weg des Yogas scheint nicht mehr viel übrig zu sein ausser ein paar indische Alibi-Gottheiten als Accessoire für das Studio Ambiente.

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