Mein Yoga-Weg

Manchmal fragen mich Teilnehmerinnen/ Teilnehmer meiner Kurse, wie ich eigentlich zum Yoga kam. Es muss etwa 1999 gewesen sein, als ich das erste Mal mit Yoga in Berührung kam. Ich machte damals meine Ausbildung zur Heilpraktikerin und dort tauchte Yoga bei einigen ganzheitlichen Behandlungsmethoden oder in teils esoterisch angehauchter Literatur auf und ich fand erstes Interesse daran.

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Was bedeutet (uns) Yoga?

In den letzten 10 Jahren ist es völlig normal geworden, zum Yoga zu gehen. Viele Frauen fühlen sich von den anmutigen Übungen & Haltungen angezogen. Und selbst moderne Männer scheuen sich nicht mehr davor, eine Yoga-Stunde auszuprobieren. Aber was bedeutet es eigentlich, Yoga zu „machen„? Wie wird auf unterschiedlichste Weise praktiziert? Was ist sein Potenzial? Dies sind die Fragen, die ich ein wenig beleuchten möchte.

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Vier Schritte zur Veränderung

Manchmal schreit die Unzufriedenheit über das eigene Leben ziemlich laut. Und man weiss, dass sich etwas ändern muss. Doch die nicht ganz wohl schmeckende Wahrheit ist, dass es meist keine Abkürzung, keinen „Short-Cut“ zur Veränderung gibt. Insbesondere dann nicht, wenn es um tief-greifende, fast schon Lebens-transformierende Prozesse der Veränderung geht. Dennoch will ich es wagen zu behaupten, dass das Erreichen selbst entferntester Ziele immer mit der einen gleichen Sache beginnt: mit dem ersten Schritt.

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Heilende Haltungen

Früher griff ich bei unangenehmen Gefühlen und Stress schnell zu meinem ganz persönlichen Betäubungsmittel „Süssigkeiten“. Ich lernte aber durch Yoga, meinen Gefühlen auf neue Art zu begegnen und sie auszuhalten beziehungsweise sie zu verändern. Ich lernte mich zu entspannen. Und damit schwanden die Situationen, in denen ich mir unbewusst etwas in den Mund schob. Ich genoss die Möglichkeit, bei aufkommendem Kummer einfach los zu weinen oder bei Wut mal auf den Tisch zu hauen und nicht innerlich davon zu rennen, indem ich mir Süsses gab. Und ich stellte fest, dass man durch jedes Gefühlstal hindurch kommen kann. Wenn man lernt, richtig zu atmen und sich bewusst zu bewegen.

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Mit Mücken meditieren

Wer kennt es nicht: da ist man im sonnigen Süden, die Nacht ist warm und man braucht kaum ein Laken zum zudecken wenn man zu Bett geht. Man knipst das Licht aus, möchte gemütlich dahin schlummern, wenn da nicht auf einmal das fiese kleine Summen am Ohr wäre: mmmiiii… mmmiii. Licht an, Mücke suchen. Keine gesehen, wieder Licht aus.. Das Summen am Ohr kommt wieder. Noch ein Versuch, die Mücke zu verjagen: Licht an, Mücke weg… ich denke, du kennst das Szenario.. und wenn nicht, schätze dich mehr als glücklich.

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Sommer

Vor einiger Zeit überkam mich ein Gefühl, als würde das „Leben“ geradezu dahin rasen. Eben war noch Winter, der Frühling schon in einem Atemzug vorbei und jetzt ist schon Sommer. Termine, ob beruflich oder privat, werden nicht selten bis 2015 geplant und vereinbart… Das Alltagsgeschehen und die damit verbundenen täglichen Aufgaben lassen Woche um Woche wie im Flug verstreichen. Und so verstreichen die Monate, die Jahre.

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